Willkommen in der Nationalparkgemeinde Züsch
Das ZÜSCHt!

Grundschule

Kontakt:

Grundschule Züsch
Schulstraße 5
Tel. 0 65 03/88 80
Schulleiter: Armin Loos
Email: grundschule.zuesch@t-online.de

Die Grundschule Züsch ist eine einzügige Grundschule.
Sie wurde im Jahre 1970 für die Gemeinden Züsch, Neuhütten und Muhl gegründet. Das 1. und 2. Schuljahr wurde zunächst in Neuhütten und das 3. und 4. Schuljahr in Züsch unterrichtet. Seit 1976 werden alle Kinder in Züsch unterrichtet, nachdem ein vierter Klassenraum im 1. Obergeschoss des Gebäudes ausgebaut wurde.

Die Kinder werden von 4 Lehrkräften und dem Schulleiter in zwei Kombiklassen unterrichtet. Alle Kinder kennen sich untereinander und auch die Lehrer kennen jedes Kind und können es individuell betreuen.

Eine Sporthalle steht der Schule vormittags zur Verfügung und für Feste und Aufführungen auch an Nachmittagen und Abenden. Auch der Sportplatz in Züsch und der Wintersportplatz Dollberg können nach Absprache mit den Vereinen genutzt werden.

Der Schulhof, der sich um das ganze Gebäude erstreckt, bietet Möglichkeiten zum Spielen mit Bällen (Fußball- bzw. Völkerballfeld), zum Spielen mit Kleingeräten, zum Ruhen und zum Vorführen von eingeübten Vorträgen (Treppenpodest). 

Des Weiteren befindet sich unmittelbar neben der Schule ein Schulgarten und nur wenig entfernt der neue Mehrgenerationenplatz.


Mehrzweckhalle








Mehrgenerationenpark


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Kindergarten


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Kindertagesstätte "Max und Moritz" Neuhütten-Züsch

Kontakt:

Leiterin: Nicole Steinmetz

Schulstraße, 54422 Neuhütten, Tel.: 06503-8779

E-mail: kita-neuhuetten@t-online.de

Träger:

Zweckverband Kindergarten Neuhütten/Züsch; Verbandsvorsteher Peter Kretz

Dollbergstraße 93, 54422 Neuhütten, Tel.: 06503-7790

Rahmenbedingungen

Die Kindertagesstätte Max und Moritz ist eine dreigruppige Einrichtung, mit max. 65 Plätzen, davon 24 Ganztagsplätze mit Kochküche. Die Betreuung wird durch neun pädagogische Fachkräfte gewährleistet.

• Gruppe „Max“ 

  Regelgruppe für 3 - 6 jährige Kinder

• Gruppe „Moritz“

  Geöffnete Gruppe für 2 - 6 jährige Kinder 

• Gruppe „Struwwelpeter“ 

  Nestgruppe für 1 - 2 jährige Kinder 

 

Öffnungszeiten

Ganztagsplatz 07.00 Uhr - 17.00 Uhr 

Teilzeitplatz     07.00 Uhr - 12.30 Uhr     13.30 Uhr - 17.00 Uhr 


Bürgerhaus

Ansprechpartner (u.a. für Reservierungen):
Ortsbürgermeister Hermann Bernardy
Tel. (0 65 03) 78 55
hermann@bernardy-online.de  

Telefon im Bürgerhaus: 06503/9819350

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zur Benutzungsordnung des Bürgerhauses (inkl. Größe und Preise)




Katholische Kirche

Katholische Kirche St. Antonius von Padua, Züsch, Saarstraße

Saalbau von 1780-84, erbaut von Johann Baptist Bingler aus Trier. 1911 von Johann Goergen zur dreischiffigen Stufenhalle erweitert. Neubarocke Ausstattung erhalten. Hochaltar und Kanzel Rokoko. (Dehio) > Seit 1750 bemühten sich die Katholiken von Züsch und Dechant Burg aus Hermeskeil um einen Kirchenbau als Ersatz für die in einem erbärmlichen Zustand befindliche Kapelle im Albachtal. 1776 kam die Herrschaft Züsch an Baden. Toleranter als seine Vorgänger erlaubte Markgraf Karl-Friedrich von Baden-Durlach 1780 den Bau einer katholischen Kapelle zu Züsch. Da die Katholiken bettelarm waren, schenkte der Markgraf der Gemeinde eine jährliche Rente von 66 Gulden aus dem katholischen Kirchenfonds zu Kirchberg. Außerdem schenkte er das notwendige Bauholz aus dem herrschaftlichen Wald. Die neue Kirche, eine bescheidene Kapelle, die 290 Personen Platz bot, wurde 1784 eingeweiht. 1840 war sie bereits baufällig geworden. Kommunalbaumeister Bingler fertigte einen Plan an. Danach sollte die Kirche um 15 Fuß der Straße zu erweitert werden. Da die Pfarrei Züsch keine Mittel hatte, schenkte 1843 der Preußische König der Pfarrei 1320 Taler. Mit diesem unerwarteten Geschenk versuchte Pastor Großgart noch größer als geplant zu bauen. Nach Schwierigkeiten mit der Verwaltungsbehörde und einigem Hin und Her durfte Bingler einen neuen Plan ausarbeiten. Dadurch wurde die Kirche nicht nur verlängert, sondern auch um 15 Fuß erweitert, sodass eine Kirche in Kreuzform entstand. Inzwischen hatte die Gemeinde selber 200 Taler zum Bau gesammelt. 1848 konnte der Grundstein gelegt und eingesegnet werden. Im Winter 1848/49 hatten die Männer von Züsch, Neuhütten, Muhl und Damflos bereitwillig und unentgeltlich die Bausteine gebrochen und auf den Bauplatz gefahren. Das Bauholz erhielt man gegen eine geringe Taxe aus den königlichen Waldungen. Beim Anfahren des Baumaterials beteiligten sich, wie die Chronik lobend erwähnt, ganz bereitwillig auch die evangelischen Christen aus Züsch. 1849 war der Rohbau fertig und der erste Gottesdienst wurde gehalten. Bischof Wilhelm Arnoldi konsekrierte am 15. September 1851 die Kirche in einer großen Feier, an der Gläubige aus allen Hochwalddörfern regen Anteil nahmen. 1909 war man der Ansicht, daß die Kirche zu klein sei und vergrößert werden müsse. Architekt Foergen aus Fraulautern wurde mit der Planung beauftragt. Die Kirche wurde nun dreischiffig mit verbreiterter Westfassade. Statt des früheren Dachreiters erhielt sie drei Turmbauten. Am 16 Mai 1910 wurde der Grundstein gelegt. am 12.11.1911 konnte die Kirche von Dechant Linn aus Hermeskeil benediziert werden. Auf eine Konsekration durch den Bischof wurde verzichtet. Die Renovierungen von 1967/68 und 1993 machte die Kirche von Züsch wieder zu einer wirklichen Sehenswürdigkeit. Der neubarocke Kirchenbau mit Dreiturmfassade und auch entsprechendem Innenraum zählt zu den schönsten Kirchen im Hochwald. (Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Rheinland-Pfalz 12.1)


Evangelische Kirche 

 

 

Hermeskeiler Straße 23

Geschichte:

Die heutige evangelische Kirche hatte mehrere Vorgängerbauten. Einer davon, der an der gleichen Stelle wie die heutige Kirche stand, wurde von Leibeigenen der Vögte von Hunolstein erbaut. Die Vögte waren Vasallen der Herzöge von Pfalz-Simmern (später Pfalz-Zweibrücken) und der Markgrafen von Baden, zu deren gemeinschaftlichen Besitz seit 1550 auch die Hintere Grafschaft Sponheim zählte, in der die Vögte über ein eigenes Hoheitsgebiet verfügten, in dem sie die volle Souveränität besaßen. In diesem Hoheitsgebiet lag das Dorf Züsch, das im Jahr 1504 zerstört, und von Vogt Johann IV. (1556–1579) und seinen Nachfolgern wieder aufgebaut wurde. Das Gebiet der Hinteren Grafschaft Sponheim, und somit auch Züsch, wurde im Jahr 1557 von der Reformation erfasst.

Die von den Leibeigenen der Vögte von Hunolstein erbaute Kirche wurde im Jahr 1724 durch einen Neubau ersetzt, der bis zum Jahr 1835 stehen blieb. Als Folge der Zupfarrung von Börfink und Einschied im Jahre 1817 war die Kirche zu klein geworden, aber erst am 13. Mai 1836 erfolgte die Grundsteinlegung für ein neues größeres Gotteshaus. Für die Pläne zeichnete Kommunalbaumeister Johann Baptist Bingler (Trier) verantwortlich. Bauunternehmer Maximilian Pastert (Züsch) führte die Bauarbeiten aus. Im Laufe der Bauarbeiten stellte sich heraus, dass für die Decke ein Eichenstamm fehlte, der im Gemeindewald von Rinzenberg geschlagen wurde. Dies wurde von den Rinzenbergern bemerkt, was eine Schlägerei zwischen den Züschern und Rinzenbergern, sowie eine Gerichtsverhandlung zur Folge hatte. Der fehlende Baumstamm konnte aber letztendlich eingebaut werden, sodass am 8. Oktober 1837 die Einweihung der Kirche durch den Superintendenten Ludovici aus Mülheim erfolgte. Finanziert wurde der Kirchenneubau durch Mittel der evangelischen Pfarrgemeinde Züsch und einem Gnadengeschenk des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. in Höhe von 1800 Talern. Wie alle Kirchen, deren Bau durch ein Gnadengeschenk möglich wurde, musste die Kirche in Zusch ohne Turm errichtet werden. Im Jahr 1861 erhielt die Kirche schließlich einen Dachreiter anstelle eines Turmes. [4] Insgesamt betrugen die Baukosten 3247 Taler.

In den Jahren 1968 bis 1969 wurde das Innere der Kirche vollständig überholt und erhielt eine hellere Gestaltung

Gebäude:

Das Kirchengebäude wurde als fünfachsiger Saal im klassizistischen Stil errichtet. Anstatt eines Turmes besitzt die Kirche einen Dachreiter. Im Inneren befindet sich eine Balkendecke mit in Pinienzapfen auslaufenden Hängepfosten, sowie ein Kanzelaltar.  Die heutige Kirche, die bereits die dritte evangelische Kirche an dieser Stelle ist, ist ganz aus Bruchstein erbaut. Die Vorgängerkirche war ein Fachwerk-Lehm-Bau, deren Vorgängerin ein Holzbau. Das Kirchengebäude ist 21 Meter lang und 10 Meter breit.

Spanische Orgel:

Die Orgel der Kirche, eine sogenannte spanische Orgel, wurde 2002 nach den Plänen des Orgelbauers Matthias Wagner (Essen) erbaut, und war nach der Spanischen Orgel in der Neustädter Kirche in Hannover die zweite Ihrer Art in Deutschland. Das Orgelprospekt wurde von Schreiner Erwin Kreuzer aus Züsch gebaut. Die waagerecht aus dem Prospekt in das Kirchenschiff hineinragenden Orgelpfeifen sind das markanteste optisches Merkmal des Instruments. Sie werden als „Spanischen Trompeten“ bezeichnet.

Das Schleifladen-Instrument verfügt über 14 Register, verteilt auf ein Manual und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch. Als Kompromiss für den Gebrauch im Gottesdienst besitzt sie eine lange Bassoktave und ein auf 2 Oktaven ausgebautes Pedal.

Freiwillige Feuerwehr

Wehrführer: Marko Kniewel, Bergstraße 27, 54422 Züsch, Tel.-Nr.:  06503/953915

Gerätehaus: Unterer Atzelgarten






Friedhöfe

Friedhof in der Hermeskeiler Straße

Friedhof in der Saarstraße

Friedhofssatzung


Sportplatz








Tennisanlage