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Das ZÜSCHt!

Neue Informationen zum Glasfaserausbau. Maßnahme NGA-Breitbandversorgung Landkreis Trier-Saarburg.

Der Landkreis Trier-Saarburg hat den TÜV-Rheinland, mit der Erstellung einer sog. Breitband-Machbarkeitsstudie beauftragt. Auf der Grundlage dieser Machbarkeitsstudie können die Ausbaugebiete festgelegt und Bundes- als auch Landesfördermittel für den Breitbandausbau beantragt werden. Demnach sind mittlerweile rund 63,2 Prozent aller Haushalte im Landkreis Trier-Saarburg mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeschlossen. Die am besten versorgten Gebiete (90-95 % der Haushalte) befinden sich dabei im direkten Umkreis des Oberzentrums Trier. Zur Peripherie hin nimmt die Güte der Versorgungssituation deutlich ab.

Dort ist zum größten Teil in den kommenden drei Jahren kein Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen auf mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu erwarten, wie eine zuletzt durchgeführte Markterkundung ergab. Mit Hilfe der Fördergelder von Bund und Land sollen diese Gebiete nun mit schneller Datenübertragung ausgestattet werden und somit die „weißen Flecken“ auf der Karte der Breitbandversorgung verschwinden.

Dazu erhält der Landkreis Trier-Saarburg vom Bund rund 5,7 Mio. Euro. Parallel hat das Land Rheinland-Pfalz die notwendige Kofinanzierung in Höhe von rund 2,9 Mio. Euro zugesagt, so dass dem Kreis Trier-Saarburg nun insgesamt rund 8,6 Mio. Euro an Fördermitteln für den Breitbandausbau zur Verfügung stehen. Der verbleibende Eigenanteil von fast 1 Mio. Euro wird je zur Hälfte vom Landkreis und den sieben Verbandsgemeinden des Kreises getragen. Der Netzausbau erfolgt in Kooperation mit der innogy TelNet GmbH, die im Vergabeverfahren als Telekommunikationsdienstleister für die Durchführung des Breitbandausbaus ausgewählt worden ist.

Im Zuge dieser Maßnahme der Kreisverwaltung Trier hat die Firma Westenergie darüber informiert, dass Ende dieses Jahrs mit dem Ausbau der unterversorgten Bereiche in Züsch begonnen wird.

Neben der Grundschule und den Höfen im Außengebiet werden leider nur wenige private Gebäude in der Ortslage angeschlossen. Für einige andere Gebäude besteht die Möglichkeit, auf eigene Kosten einen Glasfaseranschluss bei Westnetz zu beauftragen.

Somit sind die auf dem Foto mittels grüner Pins gekennzeichneten Adressen Bestand des Förderprojektes und haben die Möglichkeit einer kostenlosen Anschlussherstellung. Die Grundstückseigentümer werden hierzu demnächst angeschrieben.

Wichtiger Hinweis: Mit dem Nutzungsvertrag schließen Sie mit Westenergie einen Netzanschlussvertrag, noch keinen Datenvertrag. Sie gestatten Westenergie einen Glasfaser in Ihr Haus zu legen. Mit dem Nutzungsvertrag wird Ihnen auch ein Angebot über den Abschluss eines Vertrages  mit eon angeboten. Dieses Angebot müssen sie nicht annehmen, sie erhalten trotzdem den Breitabandanschluss, dieser zahlen Kreis, Land und der Bund, nicht Westenergie. Sie können den Anbieter frei wählen!

Entlang der Ausbautrassen wird Westnetz für Adressen außerhalb des Fördergebiets (mit gelben Pins gekennzeichnet) Anschlussmöglichkeiten schaffen. Diese Eigentümer haben die Möglichkeit einen Glasfaserhausanschluss nach Standard-Preisblatt (siehe Download weiter unten) der Westenergie Breitband GmbH zu bestellen (ca. 1.250€ inkl. MwSt). Eine Bestellung kann ab sofort online über den Verfügbarkeitscheck auf eon-highspeed.com erfolgen. Dort finden Sie auch Infos zu den über den Anschluss bereitstehenden Telefonie-/Internetdiensten. Sollte eine Bestellung vor Bauausführung der NGA-Maßnahme vorliegen, kann die Anschlussherstellung im Zuge der Arbeiten mit ausgeführt werden.

Sind die Bauarbeiten bereits abgeschlossen wenn Sie sich für einen Anschluss entscheiden, ist dies nicht mehr möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung oder bei den Fa. Westnetz/innogy/eon unter o. a. Link.


Preisblatt.pdf (67.45KB)
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